Rezension: Seven Faceless Saints - Die verbannte Macht

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 Fakten

Seven Faceless Saints - Die verbannte Macht | M. K. Lobb

LYX Verlag | 448 Seiten

Taschenbuch | 16,00 € | Band 1 der Reihe

Fantasy | nicht unabhängig voneinander lesbar


Klappentext

In Ombrazia können nur Magiebegabte Macht erlangen. Die junge Roz verfügt zwar selbst über besondere Kräfte, hasst aber die Oberschicht zutiefst. Denn ihr Vater war einer von vielen, die im Krieg gegen den Nachbarstaat geopfert wurden. Als ein Mädchen aus ihrem Viertel tot aufgefunden wird, kommt Roz einer rituellen Mordserie auf die Spur, die sie bis in die Kreise der Herrschenden zurückverfolgen kann. Und ausgerechnet ihre Jugendliebe Damian steht ihr als Einziger zur Seite. Damian, den sie hassen möchte, weil sein Vater den ihren töten ließ. Doch finstere Mächte sind im Spiel, und nur wenn sie zusammenarbeiten, haben sie eine Chance, die korrupte Herrscherkaste zu stürzen. Und bald kann Roz sich auch nicht länger einreden, dass sie keine Gefühle mehr für Damian hat ...


Meine Meinung

Bei Seven Faceless Saints handelt es sich um den Auftakt einer neuen High Fantasy Reihe. Und nicht nur dass uns eine Menge Magie und ein spannendes Setting erwartet, es gilt gleichzeitig einen bzw. mehrere Mord Fälle zu lösen. Die Grundidee des Buches hat mir daher sehr gut gefallen, da von Beginn an unklar ist, wieso die Opfer ums Leben gekommen sind. Und auch Roz als Protagonistin hält einige spannende Seiten bereit. Denn obwohl sie magiebegabt ist und somit zur Oberschicht gehört, ist sie Teil einer Rebellenbewegung, die sich gegen die Magiebegabten richtet. An sich ein packender Konflikt, trotzdem bin ich mit der Protagonistin nicht ganz warm geworden. Generell hat mir bei dem Buch die "Sogwirkung" gefehlt.
Das historische Italien als Setting hat mir sehr gut gefallen und war mal etwas ganz anderes. Genau wie das Cover, das m. E. Nach perfekt zum Inhalt der Geschichte passt.
Und auch der Weltenbau selbst bzw das Magiesystem wurden schlüssig und nachvollziehbar dargestellt und erklärt.
Der Enemies to Lovers Vibes zwischen unseren Protagonisten hat mir sehr gut gefallen. Die Slow Burn Romance, die uns erwartet, passt hervorragend zu den beiden.


Fazit

Seven Faceless Saints überzeugt mit einem tollen Setting sowie Weltenbau, hält in der Mitte jedoch einige Längen bereit, die den Lesefluss gestört haben.


Bewertung

3,5/5 Sternen

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