Rezension: Mile High Affair - Liebe über den Horizont hinaus

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 Fakten

Mile High Affair - Liebe über den Horizont hinaus / J. H. Petra

Piper Verlag / 339 Seiten

Taschenbuch / 18,00 € / Band 2 der Mile High Trilogie (unabhängig voneinander lesbar)


Klappentext

Sein Herz zu verlieren kann schmerzhaft sein. Dieser Erkenntnis ist sich Mikayla seit Jahren bewusst, dennoch schafft es die junge Stewardess nicht, ihre Gefühle für den Schwager ihrer besten Freundin zu vergessen. Nicht einmal die Tatsache, dass er sich vor Jahren für deren Schwester entschieden hat. Doch was, wenn sie genau das erleben darf, nach dem sie sich so lange sehnt? Ist sie bereit, dafür nicht nur ihr Herz, sondern noch viel mehr zu riskieren?


Meine Meinung

Bei Mile High Affair handelt es sich um den zweiten Band der Mile High Reihe. Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat, waren die Emotionen, die die Autorin mit den Figuren, die sie erschaffen hat, in mir hervorrufen konnte. Ich habe Mikas Schmerz, ihre Verzweiflung und die Angst sehr gut nachvollziehen und nachempfinden können. Denn die Autorin hat es unserer Protagonistin wirklich nicht einfach gemacht. Wir stolpern gemeinsam mit ihr von einer bremsligen Situation in die nächste.

Und obwohl sowohl wir als auch die Protagonistin wissen, dass gewisse Handlungen ein einziger großer Fehler sind, können wir sie doch nicht unterlassen. Ebenso sehr habe ich geliebt, wie die Autorin die Freundschaft zwischen Mika und ihrer besten Freundin Angelina darstellt. Man spürt von Seite 1 an die Verbindung, die die beide zueinander haben. Man merkt, wie gut sie harmonieren und damit haben sich die beiden wirklich in mein Herz geschlichen. Auch das Pärchen aus Band 1 begegnet uns hier. Und was soll ich sagen? Ich liebe sie wirklich sehr! Allein deswegen muss Band 1 demnächst bei mir einziehen.

Was mich an der Geschichte nicht richtig überzeugen konnte, war die eigentliche Lovestory. Von Beginn an ging mir alles viel zu schnell, es wirkte gehetzt und regelrecht erzwungen. Die Momente, die Mika und Sean miteinander geteilt haben, fühlten sich zu überstürzt an. Dass die Beziehung der beiden zu diesem Zeitpunkt so ist, habe ich verstanden, aber es kam nicht auf diese Weise rüber. Viel eher wirkten die Szenen zu erzwungen. Weiterhin fühlten sich die ersten Kapitel an, als würden sie sich wiederholen. Es sind immer wieder der selbe Text und die selben Gedanken und Handlungen, die wir bereits kennen. Und natürlich verstehe ich den Konflikt zwischen unserer Protagonistin und Sean, doch die Dialoge der beiden fühlten sich zu sehr wiederholt an.

Auch die Verbindung, die später zu Ian besteht, kam mir viel zu plötzlich. Auf einmal war er da und fungierte als Teil der Geschichte, dabei hatte ich gar keine Zeit, mich an ihn und Mikas Gefühle zu ihm zu gewöhnen. Trotzdem hat sich der Mann schnell in mein Herz geschlichen und ich freue mich darauf, ihn im nächsten Band näher kennenzulernen.
Ebenso sind die Enthüllungen, die zum Schluss aufkommen, nachvollziehbar und emotional, doch erneut nicht richtig bei mir angekommen. Ich hätte mir gewünscht, dass man bereits viel eher spürt, was in Sean los ist.


Fazit

Was mich an Mile High Affair so begeistert hat, waren all die Emotionen und Empfindungen, die die Autorin mit ihren Figuren und Worten in mir hervorrufen konnte. Über Schmerz und Verzweiflung hin zu unendlicher Freundschaft habe ich alles empfinden können. Lediglich die eigentliche Lovestory hat mich nicht erreicht.


Bewertung

3,5/5 Sternen

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