Rezension: Dry
Fakten
Dry | Neal & Jarrod Shusterman
Sauerländer Verlag | 448 Seiten
Softcover | 15,00 € | abgeschlossener Einzelband
Klappentext
Meine Meinung
Dass ich Dry begonnen habe, war mehr Zufall wie Absicht. Und ich bin so unendlich froh, dass ich auf diesen Jugenthriller gestoßen bin. Denn wer Dry nicht kennt, verpasst in diesem Genre etwas!
Hat der Klappentext mich von Sekunde eins an begeistert, war ich doch sehr skeptisch, was so unfassbar spannendes Geschehen soll, dass es mich Kapitel für Kapitel fesselt. Doch schon nach den ersten Kapiteln war es um mich geschehen. Den Autoren gelingt es mit jeder weiteren Sicht, jeder weiteren Situation eine so starke Spannung zu erzeugen, dass man regelrecht süchtig nach dem Fortgang wird.
Das Wordbuilding ist atemberaubend gut. Mit jedem einzelnen Wort bewirken die Autoren etwas bei den Lesern. Sei es Spannung, sei es Angst, sei es Neugier oder Freude. Und ebenso gut gelingt es ihnen all das binnen Sekunden zu zerstören, wenn die nächste unerwartete Wendung uns fassungslos werden lässt.
War ich zu Beginn etwas von den vielen Perspektiven verwirrt, habe ich schnell verstanden, dass es einen Hauptstrang gibt und neben diesem immer wieder kleine Kapitel eingebaut sind, die nur noch mehr Spannung erzeugen bzw uns einen anderen Blickwinkel auf die Situation geben.
Fazit
Dry ist erschreckend realistisch, lebt von einer durchgehenden Spannung und einem Wordbuilding, das es in sich hat. Für mich ein Jahreshighlight, das ich euch nur empfehlen kann!
Bewertung
5/5 Sternen
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